Zahnlexikon - G

Galvanokrone
Moderne Kronenart. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Materialkombination aus Gold und Keramik. Aufgebaut ist Sie aus einem Gold-Käppchen, das den präparierten Zahn umschließt und keramisch verblendet wird. Vorteil: Das Goldgerüst ist dünner als bei herkömmlichen Kronen und kann somit besonders ästhetisch geschichtet werden. Dies lässt den Zahnersatz in seiner Farbe besonders natürlich wirken. Auch fehlt der störende Metallrand wie bei herkömmlichen Varianten.
Gaumen
Decke oben im Mund. Bestehend aus hartem Gaumen, vorderer Teil, und weichem Gaumen, hinterer Teil.
Gebiss
Die Zähne von Ober- und Unterkiefer als Gesamtheit. Das Milchzahngebiss hat maximal 20 Zähne, das bleibende maximal 32 Zähne.
Geschiebe
Verbindung bei herausnehmbarem Zahnersatz, bei denen jeweils zwei Teile, eine Pass- und eine Hohlform, ineinander greifen, beziehungsweise geschoben werden müssen.
Geschiebebrücke
Wenn die beiden für eine Brücke vorgesehenen Pfeilerzähne so schief zueinander stehen, dass eine Parallelisierung durch Beschleifen einen Schaden an der im Innern des Zahnes gelegenen Pulpa nach sich ziehen könnte, dann bietet sich eine Geschiebebrücke an. Hier wird jeder Zahn für sich ganz normal und substanzschonend beschliffen. Die im Labor gefertigte Brücke besteht dann aus zwei ineinander schiebbaren Teilen, welche die unterschiedlichen Einschubrichtungen der Pfeilerzähne ausgleichen. Fest einzementiert lassen sich diese Teile wie bei einer normalen Brücke nicht mehr entfernen.
Gesundheitsfragen (Erläuterung zur allgemeinen Gesundheitsfrage)
"Ist eine zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlung angeraten worden?" Der Beginn einer Heilbehandlung ist in der Regel die erste (zahn-) ärztliche Untersuchung, bzw. die erste (zahn-) ärztliche Maßnahme. Das gilt auch dann, wenn zunächst nur eine Dignose oder ein Behandlungsvorschlag, z.B. in Form eines Heil- und Kostenplans (HKP), erstellt wurde oder erstellt werden soll, die medizinisch notwendigen Tätigkeiten aber zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden sollen. Es besteht also nach medizinischem Befund eine Behandlungsbedürftigkeit. Eine Zahnbehandlung ist angeraten, wenn nach medizinischem Befund eine Versorgung mit Zahnersatz konkret bevorsteht oder besprochen wurde, für einen bestimmten Zeitpunkt geplant ist oder in einem HKP zusammengestellt wurde. Demnach ist eine Zahnbehandlung nicht angeraten, wenn der Zahnarzt festgestellt, dass vorhandene oder fehlende Zähne bzw. vorhandener Zahnersatz nicht zum gegenwärtigen oder zu einem späteren Zeitpunkt behandelt bzw. ersetzt werden müssen. Weiterhin ist eine Zahnbehandlung nicht angeraten, wenn der Zahnarzt für z.B. einen mit einer Füllung versorgten aber nicht behandlungsbedürftigen Zahn mögliche Behandlungmethoden (z.B: Brücke, Implantat) vorschlägt oder in Aussicht stellt. Im Bereich Kieferorthopädie: Ihr Zahnarzt meinte, dass für Ihr Kind "evtl." eine Zahnspange notwendig werden wird. Ist dies schon eine beabsichtigte/angeratene Behandlung? Das kommt darauf an: Hat Ihr Zahnarzt nur vage etwas angesprochen, was vielleicht irgendwann mal sein könnte, aber noch gar nicht absehbar ist? Oder in dieser Beratung bereits eine Zahnfehlstellung diagnostiziert, und aufgrund derer ist zu erwarten, dass eine Kieferorthopädische Behandlung unabdingbar sein wird? Der Versicherer wird bei einer „zeitnahen“ Leistungsinanspruchnahme prüfen, wann exakt der Versicherungsfall eingetreten ist. Hierzu wird er beim Zahnarzt und beim Kieferorthopäden Rückfragen stellen. Sie sollten also diese Fragen zuvor mit Ihrem Zahnarzt klären, schließlich können die Kosten einer Kieferorthopädischen Behandlung schnell einige tausend Euro betragen.
Gingiva
Zahnfleisch
Gingivaltasche
Beschreibt den Spalt, der sich bildet, wenn sich das Zahnfleisch vom Zahn löst. Siehe auch Zahntaschen, Taschentiefe.
Gingivarezession
Beschreibt den Zahnfleischrückgang, der sich ohne eine Entzündung bildet.
Gingivitis
Zahnfleischentzündung. Unterschieden wird hier zwischen der akuten oder chronischen Form.
Glasionomerzement
Füllungs- und Befestigungszement, schnell zu verarbeiten, Haltedauer ca. zwei bis vier Jahre.
Glossitis
Zungenentzündung
Glucose
Traubenzucker. Wird ebenso wie Haushaltszucker (Saccharose) von den Bakterien des Zahnbelags zu Milchsäure abgebaut und löst so auf Dauer Karies aus.
Glykolyse
Stoffwechselweg des Abbaus von Traubenzucker (Glukose). Das Endprodukt Milchsäure greift den Zahnschmelz an und kann so auf Dauer Karies auslösen.
GOZ
GOZ die Abkürzung für „Gebührenordnung für Zahnärzte“. Hier wird die Vergütung für die beruflichen Leistungen der Zahnärzte definiert.
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