Zahnlexikon - E

Eckzähne
Die Eckzähne (Zahnnummer 3) befinden sich zwischen den Schneidezähnen und den vorderen Backenzähnen. Es handelt sich um die größten, oft spitz zulaufende Frontzähne. Der Wechsel der Eckzähne des Milchgebisses zu den bleibenden Eckzähnen erfolgt etwa im Alter von 10–12 Jahren.
Einlagefüllung
siehe Inlay
Einzelzahnimplantat
Der einzelne Zahn wird durch eine Implantat ersetzt, die benachbarten Zähne werden nicht beschliffen wie bei einer Brücke.
Empfindliche Zähne
Im Bereich der Zahnhälse wird das Dentin nicht vom Schmelz bedeckt, die Dentinkanälchen sind offen. Es kommt zu Schmerzen bei Saurem oder Süßem, Kaltem oder Warmen. Behandlung mit Fluoridlack oder stark fluoridhaltiger Zahncreme.
Empfindliches Zahnfleisch
Wenn das Zahnfleisch durch Plaque gereizt wird, die beim Zähneputzen zurückbleibt, beginnt das Zahnfleisch zu bluten und ist entzündet. In solchen Fällen ist es wichtig, die Zähne gründlich, aber schonend, weiter zu reinigen. Bei empfindlichem Zahnfleisch sollte man eine weiche Zahnbürste und eine Zahnpasta, die irritiertes Zahnfleisch regeneriert, verwenden.
Endodontie
Wurzelkanalbehandlung. Bei einer Wurzelbehandlung wird das entzündete Zahnmark entfernt und die Wurzelkanäle werden gereinigt. Anschließend werden die Wurzelkanäle gefüllt und wieder luftdicht verschlossen. Auf diese Art und Weise kann der Verlust eines Zahnes in vielen Fällen verhindert werden.
Endodontische Behandlung (Wurzelbehandlung)
Endodontische Behandlung, Wurzelbehandlung Kein noch so guter Zahnersatz ist einem eigenen, gesunden Zahn gleichwertig. Deswegen wird heute versucht, auch im Kronenbereich stark zerstörte Zähne zu erhalten. Häufig ist der Nerv eines solchen Zahnes durch Bakterienbesiedlung entzündet oder abgestorben. Hier ist eine endodontische Behandlung (sog. Wurzelbehandlung) notwendig. Diese erfolgt unter Schmerzausschaltung durch lokale Betäubung und ermöglicht es, mit Hilfe modernen Instrumentariums einen ansonsten unrettbar verlorenen Zahn dauerhaft zu erhalten. Das erkrankte Gewebe in Pulpa (Nervhöhle) und den Wurzelkanälen wird entfernt, der Hohlraum wird bakterienfrei gemacht und mit hervorragend verträglichen Füllungsmaterialien verschlossen. Da die Wurzelanatomie insbesondere der großen Backenzähne (Molaren) oft sehr kompliziert ist, nehmen wir uns für die Behandlung viel Zeit. Außerdem sind in der Regel mindestens zwei Termine notwendig. Nicht jede Wurzelbehandlung ist und nicht alle Teile einer solchen sind eine Kassenleistung.
Enossal
In den Knochen.
Ernährung
Karies entsteht durch Bakterien. Dabei spielt Zucker eine wichtige Rolle. Die Belagsbakterien bauen Zucker ab und produzieren dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Ob raffinierter Zucker, Rohrzucker oder Honig, macht dabei keinen Unterschied. Jedoch ist nicht die Zuckermenge allein entscheidend, sondern vor allem die Häufigkeit des Verzehrs: je öfter Zucker, desto schädlicher. Ein Verzicht auf Zucker ist illusorisch und auch nicht nötig. Vielmehr sollte man mit den süßen Lebensmitteln bewusst umgehen: Süßgetränke enthalten bis zu 100 g Zucker in 1 Liter. Werden sie immer wieder in kleinen Schlücken genossen, ist die Gefahr besonders hoch. Wasser oder ungesüßter Tee sind dagegen ideale Durstlöscher. Ungezuckerte Zwischenmahlzeiten (Gemüse, Früchte, Käse, Brot) sind besser als Süßgebäck, Schokolade, Dörrobst. Nach dem Verzehr von Bananen mit Wasser oder einer fluoridhaltigen Spülung den Mund gut spülen. Süßes in Form von Desserts zu den Hauptmahlzeiten essen, danach Zähne putzen. Für zwischendurch zahnschonende Süßigkeiten wählen. Diese Genussmittel tragen das Zahnmännchen-Symbol. Light bedeutet nicht zuckerfrei oder gar zahnschonend. Lightprodukte sind lediglich kalorienvermindert. Auf die Inhaltsstoffe achten! Zuckerbewusstsein entwickeln. Viele unserer Nahrungsmittel und Getränke weisen versteckten Zucker auf. Produktdeklarationen lesen. Auch hinter so unterschiedlichen Bezeichnungen wie Saccharose, Glukose, Glukosesirup, Fruktose, Maltose, Malzextrakt verbergen sich Zucker, die Karies auslösen können. Inhaltsstoffe, die vorne in der Inhaltsstoffliste stehen, sind in der höchsten Konzentration enthalten
Erosion
Entsteht meist durch Zähneputzen unmittelbar nach dem Verzehr von säurehaltigen Mahlzeiten. Hierbei verliert die Zahnoberfläche durch das Aufrauen des Zahnschmelzes zunächst ihren Glanz und fängt an, stumpf zu wirken. Durch weiteren Abtrag des Zahnschmelzes scheint später das Zahnbein (Dentin) durch. Dadurch bekommt der Zahn auf Dauer eine gelbliche Farbe. Fluoridhaltige Mund- und Zahnpflegemittel reduzieren das Risiko der Erosion.
Extrakoronal
Außerhalb der Krone.
Extraktion
Entfernung eines Zahns.
Extraoral
Außerhalb des Mundes.
Extrusion
Die Zähne wachsen auf unübliche Art und Weise aus dem Kiefer.
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