FAQ

Ihnen fehlen noch Informationen, um eine Entscheidung zu treffen? Melden Sie sich doch ganz unverbindlich bei uns via Telefon oder unserem Kontaktformular. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie und Ihre Fragen.
Wozu brauche ich eine Zahnzusatzversicherung?

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung wurden in den letzten Jahren sehr gekürzt. So auch im zahnärztlichen Bereich. Das führt dazu, dass Sie einen immer größer werdenden Anteil an den Gesamtkosten selber tragen müssen. Eine gute Zahnzusatzversicherung erstattet Ihnen den größten Teil Ihres Eigenanteils. So bleiben Sie nicht auf den hohen Kosten sitzen.

Welche Unterschiede gibt es bei Zahnzusatzversicherungen?

Es gibt natürlich große Unterschiede bei den Leistungen einer Zahnversicherung. Dabei unterscheidet man grundsätzlich 4 Bereiche:

Zahnprophylaxe
Zahnbehandlung
Zahnersatz
Kieferorthopädie

In unseren Schwerpunktkategorien zeigen wir Ihnen zu jedem Behandlungsschwerpunkt den passen Tarif - es muss nicht immer Premium sein.

Mir fehlt ein Zahn – kann ich trotzdem noch eine Zahnversicherung abschließen?

Es gibt einige Zahntarife, die auch dann abgeschlossen werden können, wenn ein Zahn oder mehrere Zähne fehlen. Weisheitszähne sowie fehlende Milchzähne gehören natürlich nicht dazu. Manche Tarife schließen die Zahnlücken, die bei Antragstellung bereits vorhanden sind, vom Versicherungsschutz aus. Deshalb geben Sie bitte fehlende Zähne beim Ausfüllen der Patientenkarte direkt mit an. Wir selektieren für Sie dann nur solche Zahnzusatztarife, die Ihnen Versicherungsschutz für die Versorgung vorhandener Zahnlücken gewähren.

Was kostet eine gute Zahnversicherung?

Die Kosten einer Zahnversicherung hängen maßgeblich vom Alter des Antragstellers ab. Im jungen Alter belaufen sich die Kosten auf ca. 20 EUR monatlich. Ältere Menschen zahlen dafür zwischen 35 EUR und 50 EUR.

Wann ist eine zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlung angeraten worden?

Der Beginn einer Heilbehandlung ist in der Regel die erste (zahn-) ärztliche Untersuchung, bzw. die erste (zahn-) ärztliche Maßnahme. Das gilt auch dann, wenn zunächst nur eine Dignose oder ein Behandlungsvorschlag z.B. in Form eines Heil- und Kostenplans (HKP) erstellt wurde oder erstellt werden soll, die medizinisch notwendigen Tätigkeiten aber zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden sollen. Es besteht also nach medizinischem Befund eine Behandlungsbedürftigkeit. Eine Zahnbehandlung ist angeraten, wenn nach medizinischem Befund eine Versorgung mit Zahnersatz konkret bevorsteht oder besprochen wurde, für einen bestimmten Zeitpunkt geplant ist oder in einem HKP zusammengestellt wurde. Demnach ist eine Zahnbehandlung nicht angeraten, wenn der Zahnarzt festestellt, dass vorhandene oder fehlende Zähne, bzw. vorhandener Zahnersatz nicht zum gegenwärtigen oder zu einem späteren Zeitpunkt behandelt bzw. ersetzt werden müssen. Weiterhin ist eine Zahnbehandlung nicht angeraten, wenn der Zahnarzt für z.B. einen mit einer Füllung versorgten aber nicht behandlungsbedürftigen Zahn mögliche Behandlungmethoden (z.B: Brücke, Implantat) vorschlägt oder in Aussicht stellt. Im Bereich Kieferorthopädie: Ihr Zahnarzt meinte, dass für Ihr Kind evtl. eine Zahnspange notwenig werden wird. Ist dies schon eine beabsichtigte/angeratene Behandlung? Das kommt darauf an: Hat Ihr Zahnarzt nur vage etwas angesprochen, was vielleicht irgendwann mal sein könnte, aber noch gar nicht absehbar ist? Oder wurde in dieser Beratung bereits eine Zahnfehlstellung diagnostiziert und aufgrund derer ist zu erwarten, dass eine kieferorthopädische Behandlung unabdingbar sein wird. Der Versicherer wird bei einer „zeitnahen“ Leistungsinanspruchnahme prüfen, wann exakt der Versicherungsfall eingetreten ist. Hierzu wird er beim Zahnarzt und beim Kieferorthopäden Rückfragen stellen. Sie sollten also diese Fragen zuvor mit Ihrem Zahnarzt klären, schließlich können die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung schnell einige tausend Euro betragen.

Wohin schickt mein Zahnarzt seine Rechnung, wenn ich eine Zahnversicherung habe?

Der Kostenanteil, der von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird, wird direkt abgerechnet. Der Zahnarzt wird Ihnen über die zusätzlichen Kosten eine Rechnung schicken, die Sie dann direkt beim der Versicherung einreichen. Die Versicherung überweist Ihnen dann die Leistung. Der Zahnarzt ist dabei nicht eingebunden.

Wie kann ich eine Zahnversicherung wechseln?

Warum sollen Sie eine bestehende Zahnzusatzversicherung wechseln oder einen vorhandenen „Altvertrag“ mit aktuellen Tarifen vergleichen? Für den Wechsel einer Versicherung gibt es verschiedene Gründe, doch Sie sollten vorher sicherstellen, dass der Tarifwechsel neben den gewünschten Vorteilen keinerlei oder überschaubare Nachteile mit sich zieht. Die häufigsten Vorteile sind bessere Leistungen (qualitativ und/ oder quantitativ) und nicht selten bei gleichen Leistungen ein geringerer Beitrag. Doch wie ist so etwas möglich? Ältere Zahntarife bestehen häufig aus einer Kombination mit Krankenhaus-, Brillen- und Heilpraktikerleistungen, sowie Leistungen für die Auslandsreise. Eine Kombination mit einer Zahnzusatzversicherung ist weder vom Beitrag, noch in Bezug auf die enthaltenen Leistungen zu empfehlen. Bevor Sie jedoch eine bestehende Zahnversicherung kündigen, sollten Sie folgende fünf Punkte unbedingt für sich klären: 1. Befinden Sie sich derzeit in Behandlung oder ist eine vom Zahnarzt angeraten worden? Wenn dem so ist, sollten Sie erst nach der Behandlung die Zahnversicherung wechseln. 2. Ein Wechsel der Zahnversicherung führt in der Regel zu einer erneuten Wartezeit. Einige wenige Versicherer verzichten auf die Wartezeit, wenn Sie lückenlos von einem anderen Versicherer wechseln. Wir informieren Sie über die Wartezeiten aller Versicherer und geben Ihnen in Bezug auf dieses häufig nachgefragte Thema ausführliche Antworten. 3. Die Mindestvertragsdauer bei den meisten Verträgen liegt zwischen 1 bis 2 Jahren. Es gibt jedoch auch Zahntarife, die ein tägliches Kündigungsrecht für die versicherten beinhalten. 4. Ein außerordentliches Kündigungsrecht, auch in der Mindestvertragsdauer, haben Sie immer bei einer Beitragserhöhung. Sie brauchen nur innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Beitragserhöhung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Beitragserhöhung den Vertrag kündigen. 5. Ihren bestehenden Zahnversicherungsvertrag können Sie unter Berücksichtigung einer dreimonatigen Kündigungsfrist jederzeit kündigen, entweder zum Kalender- oder zum Versicherungsjahr. In Ihrer Police steht, wie Sie Ihren Vertrag fristgerecht kündigen können. Gerne sind wir Ihnen bei der Kündigung Ihrer bestehenden Zahnzusatzversicherung behilflich, jedoch erst nach einer eingehenden Prüfung, ob die Kündigung für Sie sinnvoll ist! Nutzen Sie hierfür bitte unser Angebotsformular. Unser Kompetenzcenter wird sich mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen und Ihren individuellen Fall mit Ihnen ausführlich erläutern.

Gibt es Kombiprodukte, die stationären Aufenthalt, für Heilpraktikerleistungen oder Brillenrechnungen leisten?

Fast jede Versicherungsgesellschaft bietet solche Tarife an, doch die Zahnleistungen sind im Detail derart gering, dass kein einziges Kombiprodukt von uns empfohlen wird. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden fast ausschließlich Kombiangebote angeboten, die im Bereich der Zahnleistung von uns als nicht empfehlenswert beurteilt werden. Natürlich ist es richtig, dass Verbraucherschützer raten, eine stationäre Zusatzversicherung abzuschließen, welche die freie Arztwahl und die Wahl der Klinik beinhalten, doch die besten Tarife in diesem Bereich sind eben nicht mit den „empfehlenswerten“ Zahntarifen zu kombinieren. Auch sollten Sie sich fragen, ob es für Sie wirklich wichtig ist, bei der nächsten Brille 150 € Eigenbeteiligung zu haben oder ob es wichtiger ist, die irgendwann anstehenden Kronen oder Implantate in Höhe von mehreren tausend Euro nicht selber zahlen zu müssen.

Nur der monatliche Preis zählt, stimmt das?

Falsch! Billig-Tarife sind häufig leistungschwach und zahlen nur begrenzt. Wenn Sie im Schadenfall trotz Zahnversicherung 60 %-70 % der Zahnarztkosten selber zahlen müssen, ist Ärgernis vorprogrammiert. Sinnvoll sind nur Tarife mit sehr hoher (qualitativer) Erstattung und wenn möglich auch in maximaler Höhe.

Lohnt sich ein Abschluss über 60 Jahren?

Im mehr ältere Menschen haben noch ihre eigenen Zähne und auch in hohem Alter steht deren Erhalt an erster Stelle. Sollte es dann doch um die "Dritten zähne" gehen, ist ein durch Impantate verankerter Zahnersatz deutlich besser als ein herausnehmbarer.

Brauchen Prothesenträger eine Zahnzusatzpolice?

Auch Prothesen halten nicht ewig und müssen irgendwann ersetzt werden und der Erhalt der verbliebenen Zähne als Brückenhalter und Anker ist für die herausnehmbaren Prothesen von großer Bedeutung.

Kann ich mir gleich nach dem Abschluss zwei Implantate setzen lassen.

NEIN! Hat der Zahnarzt die Behandlung vor dem Vertragsabschluss schon dringend angeraten oder gar einen Kostenplan erstellt, ist diese Implantatversorgung vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Ungeachtet dessen sind bei den meisten Tarifen für alle Leistungen generelle Wartezeiten zu erfüllen und die Erstattungsbeträge in den ersten Versicherungsjahren zusätzlich in der Summe begrenzt.

Wenn mich ein Versicherer ablehnt, bekomme ich dann anderweitig Versicherungsschutz?

In vielen Versicherungsanträgen wird nach bereits erfolgten Ablehnungen bei anderen Versicherern gefragt. Wer bereits abgelehnt wurde und diese Frage dann wahrheitsgemäß beantwortet, riskiert eine Ablehnung. Andererseits führt eine unwahre Angabe, die vom Versicherer entdeckt wird, zur Ablehnung der Leistung - auch wenn man schon bereits über Jahre Beiträge gezahlt hat.

Ist es wirklich wichtig, was ich im Antrag ankreuze?

Bei Antragstellung fällt es tatsächlich manchmal noch nicht auf, doch wenn der erste große Erstattungsantrag eingereicht wird, können Mogeleien (z.B. bei der Anzahl der fehlenden Zähne), leicht auffallen. Die Versicherung kann in so einem Beispiel fristlos kündigen und muss nicht einmal die gezahlten Beiträge erstatten - die sind dann weg.

Was bedeuten Wartezeiten und welchen Einfluss haben sie für den Versicherungsschutz?

Die Versicherung greift in der Regel nicht unmittelbar nach Vertragsabschluss, sondern nach Ablauf von 3 bis 8 Monaten. Diese Zeit nennt man Wartezeit. Wichtig: Für alle zahnärztlichen Behandlungen, die in diesem Zeitraum durchgeführt werden, kommt die Versicherung nicht auf. Es gibt aber auch gute Zahnzusatztarife die keine Wartezeiten haben.

Brauche ich für den Antrag einen zahnärztlicher Bericht?

Nein – in der Regel brauchen Sie keinen zahnärztlichen Bericht. Beim Ausfüllen der Patientenkarte können Sie natürlich gerne die Praxismeinung hinzuziehen. Beachten Sie aber hierzu unseren besonderen Tipp!

Kann ich mich auch versichern, wenn ich im Ausland lebe?

Beim Abschluss einer Zahnversicherung sollten Sie Mitglied einer deutschen, gesetzlichen Krankenkasse sein. Bei einigen Tarifen sind auch Personen mit Anspruch auf freie Heilfürsorge versicherbar. Wenn Sie aber während der Versicherungszeit vorübergehend in das europäische Ausland gehen und in der deutschen Krankenkasse Mitglied bleiben, dann behalten Sie natürlich Ihren Versicherungsschutz.

Ist der Beitrag für die Zahnzusatzversicherung konstant oder kann er im Laufe der Jahre ansteigen?

Der Versicher prüft die Kosten im zahnmedizinischen Bereich regelmäßig. Steigen diese dramatisch an (z.B. Laborkosten), so behält der Versicherer sich vor, die Beiträge anzupassen, um Ihnen langfristig den Versicherungsschutz zu sichern. Unabhängig von den Kostensteigerungen kommt es dadurch zu Beitragserhöhungen, dass die versicherte Person älter wird. Dies ist allerdings nur bei Zahnzusatztarifen der Fall, die keine Alterungsrückstellungen bilden. Je nach Tarif steigen die Beiträge mit jedem Lebensjahr um wenige Cent oder sie steigen in längeren Zeitabständen – z.B. alle 5 oder 10 Jahre - um ein paar Euro.

Wenn ich meine Krankenkasse kündige – hat das irgendwelche Auswirkungen auf meine Zahnversicherung?

Es gibt Zahnzusatztarife am Markt, die an die Mitgliedschaft eine bestimmte Krankenkasse geknüpft sind. Wenn Sie bei uns eine Zahnversicherung abschließen, ist diese absolut unabhängig von der gewählten Krankenkasse.

Was übernimmt die Krankenkasse und welchen Eigenanteil zahle ich?

Grundsätzlich bezahlt die Krankenkasse lediglich die sogenannte Regelversorgung. Das ist einfach nur die Grundversorgung, wie zum Beispiel Amalgamfüllungen. Kunststofffüllungen, Inlays und Implantate gehören schon nicht mehr zur Regelversorgung. Die Krankenkasse zahlt bei Zahnersatz einen befundbezogenen Festzuschuss. Das bedeutet, dass bei allen Versicherten bei gleichem Befund der gleiche Betrag bezahlt wird – unabhängig davon, was Sie möchten oder der Zahnarzt Ihnen empfiehlt. Die Differenz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und dem Zuschuss der Krankenkasse ist Ihr Eigenanteil. Auch bei Zahnvorsorge-Maßnahmen haben Sie einen Eigenanteil zu zahlen. Das gilt zum Beispiel bei Zahnbetterkrankung wie der Parodontose. Hier bezahlt die Krankenkasse erst, wenn die Tiefe der Zahnfleischtaschen mehr als 3,5 mm beträgt. Lassen Sie die Erkrankung im Frühstadium behandeln, zahlt die Krankenkasse nichts. Auch eine professionelle Zahnreinigung zahlen Sie komplett aus eigener Tasche.

Weitere Fragen?

Falls Sie weitere Fragen haben sollten schauen Sie entweder in unser Lexikon oder kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich über unseren Rückrufserivce, Wir helfen Ihnen gerne!

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