Was macht eine richtig gute Zahnversicherung aus?

Wir haben Zahnzusatzversicherungen in vier Leistungsmerkmale segmentiert und jeden Tarif in Bezug auf Erstattungsleistungen bei Prophylaxe, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie analysiert. Die Gewichtung und deren Auswirkung auf das Ergebnis unseres Vergleichs sind die Erkentnisse der DZVS-Studie, an der bis Mitte 2016 bereits über 4.000 Zahnärzte teilgenommen haben. Die Fragestellungen der Studie beziehen sich auf die Ausgestaltung einer privaten Zahnzusatzversicherung aus Sicht des behandelnden Zahnarztes und stellen somit einen maximalen Praxisbezug dar.

 

Dem Ergebnis folgend: „erst die Leistung – dann der Preis“ haben wir lediglich ein Viertel der zur Zeit über 230 Tarife als empfehlenswert identifiziert und fühlen uns bestärkt in unserer Überzeugung, dass eben nicht immer der „Testsieger“ der richtige Zahntarif ist, sondern dem Befund und dem Behandlungsbedarf des Patienten Rechnung tragend, auch ein günstiger Zahnerhalt-Tarif oder z.B. ein Zahnersatz-solo-Tarif die richtige Wahl sein kann.

Entscheidungshilfen und Verbaucherschutz

Leistungsfähigkeit und Preise der einzelnen Tarife unterscheiden sich stark und es ist für den Verbraucher fast unmöglich ohne professionelle Hilfe die „guten“ von denen zu unterscheiden die nur „gut aussehen“.


Stiftung Warentest, Öko-Test, Focus Money, €uro am Sonntag und Guter Rat versuchen Ihnen als Verbraucher einen Überblick über empfehlenswerte Zahnversicherungen zu verschaffen, doch die meisten Tests kommen über eine Auflistung eines oft praxisfernen Erstattungszenarios nicht hinaus. Die meisten Tests beleuchten zudem nur die sogenannten Premiumtarife, die Erstattungen für Zahnersatz, Inlays, Kieferorthopädie, Implantate und Prophylaxe vorsehen, wobei der Fokus klar auf den Zahnersatzerstattungsleistungen liegt.

 

Tarife, die zum Beispiel nur  Zahnersatz, oder den Schwerpunkt auf Zahnerhalt legen, also Zahnfleischbehandlung, Wurzelbehandlung und prosessionelle Zahnreinigung, werden pauschal als ungenügend beurteilt. Diese Meinung teilen wir, insbesondere mit der Erkenntnissen der DZVS-Studie, nicht.

 

Weiterhin werden wichtige Kriterien, zum Beispiel die Anzahl fehlender Zähne und ob Sie diese mitversichern möchten (also später Leistungen vom Versicherer für Implantate oder Brücken erwarten), die Summenbegrenzungen und Wartzeiten bei Vertragsbeginn sowie Gesundheitsfragen und die persönliche Bonusheftsituation in der Summe bei keinem der Tests berücksichtigt. Dies sind aber alles Punkte, die in der Praxis erheblichen Einfluss auf die Erstattung Ihrer Zahnversicherung haben.

 

Einer dieser "Testsieger" ist sicher eine gute Wahl, doch bei der Auswahl des richtigen Zahntarifs es kommt auf mehr an als die Versicherungsbedingungen zu vergleichen. Je nach Zahnstatus und empfohlenem Behandlungsspektrum der Zahnarztpraxis können viele weitere Tarife besser passen. Wichtige Kriterien sind zum Beispiel die Anzahl fehlender Zähne und ob Sie diese mitversichern möchten (also später Leistungen vom Versicherer für Implantate oder Brücken erwarten), die Summenbegrenzungen und Wartzeiten bei Vertragsbeginn sowie Gesundheitsfragen und die persönliche Bonusheftsituation. Alles Dinge die bei allen bisherigen Zahnversicherungstests nicht berücksichtigt wurden, jedoch in der Praxis erhebliche Relevanz haben werden.

 

Mehr zu diesen Themen erfahren Sie in unseren Entscheidungshilfen, den FAQ und im Lexikon.

 

Zu den weiteren Entscheidungshilfen:

fehlende Zähne

keine oder kurze Wartezeiten

ohne Gesundheitsfragen

Sofortleistungen

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